Links About: Spotify, Sharing, Musikindustrie

Da zum Start von Spotify mittlerweile jeder im Netz eine mehr der weniger dezidierte Meinung zu den Themen Filesharing, Bezahlungsmodelle für Musiker und Zukunft der Musikindustrie zu haben scheint, halte ich mich hier mal dezent zurück. Dafür gibt’s sechs der interessanteren – und kontroverseren – Artikel zum Thema der letzten Wochen:

1. „God morgon, Spotify! Ein Kommentar

(musikexpress.de, Christian Stein)

Eine Tiefenrecherche bei Spotify zeigt Lücken im Katalog: Ein von einem Kollegen sehr gern verwendete Suchbegriff, um nach Schwachstellen im Angebot zu suchen: Hüsker Dü. Und tatsächlich bietet Spotify zwar die drei letzten Alben „Candy Apple Grey“, „Warehouse“ und „The Living End“ an, nicht aber die Alben davor. Ein wahrscheinlicher Grund: Nur die gefunden Alben gehören zum Katalog von Warner.

2. „Eure Meinung: Sind Spotify und Co. das Hartz IV unter den Vergütungsmodellen?“

(Backstage PRO, Dirk Brünner)

Alleine das bloße Betrachten der Tarife [von Spotify] lässt erahnen, dass ein Musiker bzw. Urheber hierüber nicht reich werden kann. Wenn man nun in Betracht zieht, was eine Produktion kostet und wieviel Zeit diese in Anspruch nimmt, wird einem Künstler sicher schwarz vor Augen, wenn er sich ausrechnet, wie lange es dauert bis er diesen Aufwand bzw. die Kosten alleine über Streaming-Angebote wieder eingespielt hat.

3. „Musikindustrie will Musiker „enteignen““

(heise.de, Peter Mühlbauer)

Die Medienindustrie gibt sich bei ihrer Lobbyarbeit zu Ausweitung von Monopolansprüchen stets als Schützerin benachteiligter Urheber. Nun sollen Musik-Alben in den USA als Auftragswerke definiert werden, damit Nutzungsrechte nicht nach 35 Jahren an Bands zurückfallen.

4. „Copyright als Raubrittertum“

(oekonomenstimme.org / Neuen Zürcher Zeitung, Volker Grossmann und Guy Kirsch)

Volker Grossmann und Guy Kirsch bedeutet der Wegfall des Copyrights nicht den Wegfall des Komponierens.

5. „Spotify: „Plattform, die besser ist als Musikpiraterie““

(focus.de, Claudia Frickel)

Axel Bringéus, Direktor für internationales Wachstum, verrät im Interview, warum es so lang dauerte und wie Spotify Musikpiraterie bekämpft.

6. „GEMA bezieht Position zu ACTA, YouTube, Spotify und Pro“

(Musikwoche, o.A.)

GEMA-Vorstand Harald Heker zu YouTube-Sperrungen: „Fakt ist: Die GEMA hat mit den Sperrungen von Videos auf YouTube nichts zu tun.“ Die Einblendungen, die eine Verantwortung der GEMA suggerierten, seien „grob irreführend und falsch, leider aber in ihrer raffinierten Formulierung nicht justiziabel“.

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