Bundesverfassungsgericht: Musizieren am Sonntag ist keine Ruhestörung.

Aufjubeln für alle Musiker mit nervenden Nachbarn: Das Bundesverfassungsgericht hat in letzter Instanz einer jungen Musikerin recht gegeben, die wegen „erheblicher Ruhestörung“ zu einer Geldbuße verurteilt wurde. Sonntägliches Musizieren sei nicht generell als Lärm einzustufen. Jedoch heisst es weiter:

Der „normative Gehalt“ dieser Begriffe [„Lärm“, „erhebliche Ruhestörung“, Anm. d. Verf.] müsse präzisiert werden, damit der Betroffene vorhersehen könne, wann er wie lange üben dürfe und wann nicht. Dies folgt aus dem Bestimmtheitsgebot im Grundgesetz, wonach ein Verhalten nur bestraft werden kann, wenn die Strafbarkeit hinreichend bestimmt und damit vorhersehbar war.

Macht mir eh nix, denn meine Nachbarin auf der linken Seite ist 96 Jahre alt und fast Taub und mein Nachbar von der rechten hört selbst bis in die Puppen Ballerman-Hits.

Urteil zu Ruhestörung: Bundesverfassungsgericht stärkt die Hausmusik | Kultur | ZEIT ONLINE.

Getaggt mit , , ,

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: