Archiv der Kategorie 'alexis'

16
Sep
09

Neuer Track

Die letzten zwei Tage habe ich – abgesehen von den Interviews für unsere Studie – für das Aufnehmen und Mastering des folgenden Stücks aufgewendet. Es ist ein Geschenk an meine liebste in Berlin und ich finde, das Resultat kann sich hören lassen. Mir ging es darum, den Sound der Gitarre ein wenig nach Bibio klingen zu lassen. Er ist dann doch etwas cleaner ausgefsallen. Doch hört selbst.

Was auch immer das Bild bedeutet, der Haken ist weg by alexispryds

12
Aug
09

The Denarration of Now

Gestern habe ich meine Diplomklausur in Statistik geschrieben und habe jetzt endlich Zeit, mich den unwichtigen Dingen meines Lebens zu widmen. Das bedeutet zum einen: Endlich mal wieder einen Artikel bloggen!

Das bedeutet aber vor allem: Mich in mein Schlafzimmer einschließen und für den kommenden Gig proben! Am 22. August darf ich im Rahmen der „The Denarration of Now / urban Zen²“-Reihe im WP8 (Düsseldorf) meine Assoziationen mit der Zerstörung von Erzählungen an das Auditorium vermitteln.

Hier mal ein paar Hintergrundinfos für die, die es ganz genau wissen wollen:

Die Idee:

Mit denarrativ ist in dem Kontext gemeint, vorhandene – narrative – Musik und Musikapparate so zu manipulieren, dass der ursprüngliche Sinn zerstört wird. Recycling altbewährter und in die Tage gekommender Konventionen und Bedeutungsmuster.  Das Ende der großen Erzählungen. Denarration of now. Renarration of yesterday. (Übrigens: Mein Bontempi-Liebling ist ein Jahr älter als ich!)

Die Methode:

Sowohl vorhandene Stücke von mir als auch Samples von bekannten Stücken werden durch Fleischwölfe gejagt, Rückkopplungen erzeugt, Erzählstimmen umstrukturiert und uminterpretiert. Der Ansatz ist von Stück zu Stück unterschiedlich. So verwandle ich z.B. in einem Stück mein DJ-Set – in dem ca. 200 Tracks vorhanden sind – zu einer 5-Minütigen Sampleschlacht.

Das Setup:

Drei Geräte stehen (fast) gleichberechtigt nebeneinander: Das gebendete Bontempi Keyboard, die MPC und der Laptop.

Dem Laptop kommt dabei zum größten Teil die Aufgabe als Midi-Clock, VST-Instrument (u.A. mein Appreg-Simple-Samplefucker), Loopstation (für die VSTi’s und das Bontempi Keyboard) und als Rückkopplungsgenerator zu. Dies passiert alles in Ableton Live 7 und mit Hilfe von einigen kleineren Tools für das Gamepad (mit dem ich die Rückkopplungen steuere) und für die Kommunikation zwischen Foot-Pedal und Live. Zusätzlich benutze ich noch ein Tool, mit dessen Hilfe ich das Touchpad meines Laptops zu 4 Effekt-Slidern umfunktioniert habe.

Die MPC ist das zweite Gerät. Wie anfangs erwähnt, sind die 3 (Haupt-)Geräte fast gleichberechtigt. Eigentlich aber deshalb nicht, weil es ja der Laptop ist, der im wahrsten Sinne des Wortes „den Takt angibt“. Die MPC ist aber bei manchen Stücken das einzige Gerät, das wirklich gespielt wird. Hinter der MPC ist die meinste Zeit ein Mini-Kaoss-Pad geschaltet. Hin und wieder schalte ich das Mini-KP aber auch zusätzlich noch hinter das Bending-Keyboard.

Das Bontempi-Bending-Keyboard wird Soundtechnisch das Konzert dominieren. Es ist einfach unglaublich, wie verschiedenartige und interessante Schallwellen da raus kommen! Hinter dem Toy ist ein altes Multieffektgerät angeschlossen, mit dem ich das Klangbild nochmal verändern kann. Das ganze geht dann ins Mischpult und durch die Sends in mein Audiointerface, um das Keyboard loopen zu können.

Die Daten:

Das Konzert findet wie gesagt am 22. August im WP8 in Düsseldorf am Worringer Platz (nahe Hauptbahnhof) statt. Einlass ist 22 Uhr. Nach der Performance lädt dann Smzzz&Jones.DLL mit ihrem DJ-Set zu einer gemütlichen Runde Glitch, IDM, Noise und Minimal ein.

WP8

Flyer

26
Nov
08

Heimlich, still und…

…naja, ziemlich leise ists hier geworden. Das liegt nicht zuletzt an der Uni, die mich momentan ziemlich herausfordert. Letzten Freitag hatte ich beispielsweise ein Blockseminar in Gelsenkirchen, am Wochenende hatte ich ein EDV-Blockseminar. Dies hat zwei Folgen: zum ersten bleibt dann keine Zeit, etwas zu bloggen und zum anderen auch keine Zeit, etwas zu erleben, was würdig wäre, hier reinzuloggen! Dieser Artikel ist da natürlich die Ausnahme ;)

Natürlich habe ich aber in der Zwischenzeit auch ein paar Sachen im Netz gefunden, die ich keinem vorenthalten möchte. Deshalb gibts hetzt einfach mal ne Link-Liste:

Tesla-Spulen machen einen auf Super Mario OST:

Abgefahrener Werbeclip von Sony

Der Stummfilm „The Passion Of Joan Of Arc“ von 1928 gibt’s in voller Länge auf Youtube zu sehen:

Den Film hat mir diese Seite, die personalisierte Film-recommendations macht (á la last.fm) empfohlen.

Ansonsten kann ich für die kleine langeweile nebenbei dieses kostenlose massive-multiplyer-browser-game emfehlen! Bin gerade dabei, meine Stadt „Gummersbach“ herzurichten.  Nach einer etwas langweiligen Startphase wirds langsam intersessant!

Musikalisch bin ich momentan drauf und dran, mein Liveset zu erstellen und zu proben. Das Konzept sieht so aus, dass jedem Instrument 1-2 Songs „gewidmet“ wird. Das ergibt sich daraus, dass ich gemerkt habe, dass ich live nunmal nicht alle Instrumente gleichzeitig bedienen kann und mich daher für das Instrument/Gerät entscheiden musste, welches das Stück am meisten prägt. So wird der mpc-track mute song (den ich schon weiter unten vorgestellt habe) natürlich auch nur mit dem MPC gespielt (wobei zusätzliche Samples u.U. von Live kommen könnten)

Bei den Proben kommt es auch das ein oder andere mal vor, dass ich aus einzelnen Bestandteilen eienes (oder mehrerer) Songs einen ganz neuen zaubere. Ich denke diese „remixes“ werden in irgendeiner Form auch mit ins Liveset fließen.

So, hoffetlich bin ich bald wieder ein bisschen mehr am Start. Bis dahin alles Gute!

01
Sep
08

Quote: „Sometimes I find myself sitting tweaking the sounds so long that I loose track of what I intended to do in the first place.“

Well thats why i use a mpc sampler.

But until samples are put on my mpc to trigger it (and yes many – mostly my new songs – are based on 1 bar) there is a long process of finding samples, recording them etc.

I wrote a ‘how to do’ for myself:

1) record (noisy) sounds (from records, circuit-bending, fx-feedbacks, fieldrecording etc.) and cut it into short one-shot samples (only the best! – in long record sessions you’ll find a lot of crappy shit you won’t use anymore) and tweak them (with compresssor, eq, pitch, rev – all you can get – and what makes SENSE ).

2) Now the funny part: I Put these samples on my mpc sampler and trigger them. I will have some different sequences but there will be no arrangement, yet.

3) Drums: Often I use the short samples also as drums but in most cases i fatten them up by bd snr and hh samples (this is the only part where I sometimes use Library samples – apologizing!)

4) Time for bass! also sometimes made by my own recordings but also synthezised sub-basses mostly from abletons operator. Then I play 2-3 versions to see which fits best in the end.

5) Longer (ambient) samples: they don’t come from my mpc (because of few memory) but will be lopped in ableton. (most of them tweaked)

6) Appregios with longer samples. I’m lovin it to trigger longer samples while changing start/end/loop time with midi controllers. sounds real nice! This is onlyn a ’side-effect’ but no elemantary part of the song – most of the time!

7) Sequencing: If I get a idea of the song (sometimes I have it already when recording things in 1) but most of the cases after triggering the samples on my mpc) and have the other main elements recorded, I will make a seguence out of it in my daw.

the rest is enveloping, mixing and all this stuff which I whould see as a second part in the process of the art making music.

I think the mpc gives me the possibility to play with my sounds much more intuitive as i could do it with any software-sampler! It’s just so easy! Once i finished the sequences on the mpc, the song is almost done – at least the idea. the other points are neccesarry, as well – no doubt! But i found it to be the most important to get this workflow you DON’T have in a DAW where you have to hook up every sound you want to use and to route your midi and to klick and klack! i want to play electronic music with an instrument – not as a ‘constructor’.

This means not that I don’t spend a lot of time in front of my computer to let the music sounds like I want. It only means that I found a device to build up songs in a very fast way, so I have more time to spend on letting it sound right. But this is another question….

Another thing is that the mpc is absolute perfect for live performances – more than perfect in combination with a kaoss pad .

Ok, that’s all. I hope you could understand my bad english and the way I’m working on my flow .

Any comments?

01
Sep
08

MPC 1000 16 Track Mute-Play

Track-Mute ist eine tolle Option bei den Samplern der MPC-Reihe, mit der man Tracks anhand der 16 Pads an- und austriggern kann. Ich denke, diese Art des intuitiven (semi-)jammen wird einen festen Platz in meinem Live-Set haben. Vieleicht auch die End-Version des folgenden Songs, an dem ich Track-Mute mal demonstrieren möchte (und nein, nobody’s perfect) :

Gerade die schnelligkeit und die vielen kombinationsmöglichkeiten finde ich super bei dieser Herangehensweise. Denn manche Tracks muten bei der Programm-Einstellung „Mono“ bestimmte Noten von anderen Tracks und somit mischens sich diese Tracks zu einem neuen zusammen. Man kann sozusagen durch verschiedene kombinationen verschiedene Rythmen und Loops erzeugen.

08
Aug
08

extrajetzt!

Das wollte ich euch nicht vorenthalten! Extrajetzt ist ein kleiner Flash-Drumcomputer inklusive Step-Syntheziser, mit dem man online ganz leicht 1-2 Stunden totschlagen kann! Es lassen sich verschiedene Sampes aus einer kleinen Library laden und wie gewohnt steppen. Dazu gibt es noch mehrere Pattern, um unterschiedliche Sequences zu „bauen“. Macht richtig Bock!

Leider kann man in der Version bislang noch nicht recorden/speichern, was mich gerade ziemlich ärgert, weil ich euch meinen geilen ersten Track hier zeigen wollte (Egal, macht es besser!) So eine Speicheroption inkl. community-sharing ist aber angeblich in der Mache.

Jetzt mal was in eigener Sache:

Ich bin etwas besorgt, dass dieser Blog zu ‘nem Online-News Portal ausartet, da bisher alle posts etwas mit Internet und neuen Medien zu tun hatten. Ich hoffe, das ändert sich bald. Spätestens, wenn ich aus diesem Hotel hier raus bin und selber wieder Kreativ werde! Was nicht heisst, dass ich momentan keine Musik mache – im Gegenteil!

Ich tobe mich gerade an einem eher gezwungenermaßen neuen Setup aus – meistens morgens um 9 Uhr, wenn ich nach 12 Stunden aus dem Hotel komme. Es besteht aus meinem MPC 1000, Turntable, miniKaossPad und meiner Melodika. Damit zu jammen macht richtig laune und weckt Vorfreude auf rosigere Zeiten MIT Notebook, in denen ich dann auch mal recorden kann! Denn als Instrument eignet sich der MPC hervorragend, als Sequencer für ganze Songs ist er dann doch etwas zu minimalistisch. Auch mit dem neuen JJ OS ist das recorden von längeren Samples aufgrund der 16 MB Ram ziemlich nervig! Skizzen und Songideen lassen sich aber hervorragend festhalten. Ein neuer Song namens „Thread“ ist gerade in der mache und lässt mich schon jetzt mit dem Kopf von einer zur anderen Zimmerwand nicken.

Und da wär noch das Projekt mit David, was mal weiter gemacht werden MUSS!!! Ich hoffe, dieses Wochenende wird dazu Zeit sein. Also David: wenn du das hier liest, dann kauf Erdnüsse und ruf an!